Aussprache/Artikulation

„Da muss ich dSpeakeutlich werden“, „Der macht den Mund (nicht) auf.“; „Ich bringe vor Aufregung keinen Ton raus.“

Als Artikulation bezeichnet man die Ausformung der Laute. Hierzu zählt auch Dialekt sprechen.

Die Aussprache ist ein entscheidender Faktor, ob Kommunikation gut gelingt, ob Sie überzeugend ihre Argumente hervorbringen können und hat Auswirkungen auf ihren Stimmklang. Durch falsche Artikulation kann die Stimme z.B. leise, geknödelt, gepresst klingen.

Noch ein Wort zum Dialekt sprechen: Mir begegnen sowohl Kunden die ihren Dialekt möglichst ganz ausmerzen wollen, aber auch solche, die sich sehr wohl mit „Ihrem“ fühlen. Aus meiner Sicht, steht hier die Verständlichkeit im Vordergrund. Wenn man z.B. beim gesprochenen Wort nicht zwischen Kirsche und Kirche – wird zu „Körsche“ unterscheiden kann oder aus Pappe – „Babbe“ wird, ist hier eher von einer unsauberen Artikulation zu sprechen.

Aus meiner Sicht, darf man beim Sprecher eine regionale Färbung hören. Das wirkt authentische und sympathisch. Ist jedoch die Verständlichkeit durch unsaubere Artikulation deutlich herabgesetzt, so sollte an dieser gearbeitet werden!

Körperarbeit

„Ich mach mich den ganzen Tag krumm für ….!“, „Da war ich starr vor Schreck!“, „Das lastet schwer auf meinen Schulter!“, „Da zieht es mir den Boden unter den Füßen weg!“

Die Befindlichkeit eines MensRaute der Machtchen drückt sich also auch in seiner Haltung, Bewegung und Körpersprache aus.

Körperspannung und Körpersprache sind häufig unbewusste, aber sehr ehrliche Ausdrucksmöglichkeiten unseres Körpers.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Chef sagt mit saurer Mine, verschränkten Armen und angespannten Schultern zu Ihnen: “Das haben Sie ganz hervorragend gemacht, Herr Schulz!“ Sie stellen sich hier die Frage, sollen Sie den Worten Glauben schenken (Nämlich: Ja, dass war eine tolle Leistung. Ich bin selbst sehr zufrieden damit.) oder doch der Körpersprache (Nämlich: Der Chef ist unzufrieden mit meiner Leistung. Er meint es sarkastisch.)

Körperarbeit beinhaltet die Arbeit an:

– der Selbstwahrnehmung (z.B.: wie stehe, sitze ich, wie bewege ich mich)

– der Körperspannung (weder ein zu viel noch ein zu wenig an Spannung ist günstig für Atmung, Stimme und Ausdruck)

– der Körperaufrichtung und der Körpersprache

– dem Bodenkontakt

In der Körperarbeit fließt auch immer der seelische Aspekt ein. Sie erhalten mehr Zugang zu ihren körperlichen Signalen, können diese als Ratgeber einsetzen, sich erden, Nähe oder Distanz schaffen sowie zu Entspannung und Ruhe finden.

„Spüre dich selbst und bleib bei Dir, auch in stressigen Situationen“

Atmung

Kennen Sie diese Redewendungen?:

„Da stockt mir der Atem!“, „Da bleibt mir die Luft weg!“; „Jetzt halt aber mal die Luft an!“, „Ich muss erst mal zu Atem kommen!“

Daraus wird deutlich, wie eng vehandsome man wellness sky backgroundrbunden die Atmung mit unserer seelischen Verfassung ist.

Der Atem ist die einzige unserer lebenswichtigen Körperfunktionen, die wir willkürlich beeinflussen können. Wir können bewusst langsamer, tiefer, flacher usw. atmen. Zudem ist der Atem der Motor für die Stimmgebung. Ohne Atmung ist keine Stimmproduktion möglich.Wenn ein Motor ständig hochtourig läuft ist dies genauso schädlich, als wenn er ständig untertourig läuft. So verhält es sich auch mit der Atmung und schließlich auch mit der Stimme. Durch falsche Atmung kann die Stimme z.B. dünn, verspannt und gepresst klingen. Die optimale Bereitstellung von Luft zum Sprechen ist eine Voraussetzung für eine entspannte und kraftvolle Stimmgebung. Im Training lernen Sie, Ihren Atem wahrzunehmen, zu vertiefen und optimal an ihre Sprechweise anzupassen, ihn als Hilfsmittel für lautes Sprechen oder Rufen einzusetzen sowie über den Atem zu Ruhe, Konzentration und Entspannung zu gelangen. Hier einige kleine Beobachtungsaufgaben: Auf welchen Atem können Sie sprechen, auf den Ein- oder auf den Ausatem? Wie reagiert ihre Atmung in unterschiedlichen Situationen: in entspannter Atmosphäre, in einer Diskussion, wenn Sie sich erschrecken ….?